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Foto-Dokumentation: Kirrungen in Rheinland-Pfalz

Die nachstehenden Fotos sind in verschiedenen Regionen von Rheinland-Pfalz entstanden, und zwar in den Jahren 2009 – 2013, also lange nach Inkrafttreten der Landesverordnung über die Fütterung und Kirrung von Schalenwild vom 4. August 2005.

Diese Vorschrift begrenzt die Zahl der Kirrungen und regelt, dass das Kirrmittel (ausschließlich Mais und anderes Getreide) in einer Menge von höchstens 1 Liter in den Boden eingebracht oder mit bodenständigem Material so abgedeckt wird, dass die Aufnahme durch anderes Schalenwild ausgeschlossen ist.


Die Reihe der Negativbeispiele ließe sich fortsetzen.

Es wird heute in fast allen Revieren mit Waldanteil gekirrt, häufig im Übermaß. Viele Jäger unterschätzen die Auswirkungen ihres Lockfutters auf die Entwicklung der Schwarzwildpopulation.

Die Jägerschaft wäre gut beraten, eine jahrzehntelange Fehlentwicklung endlich als solche zu erkennen und sich aktiv dafür einzusetzen, dass sie radikal gestoppt wird. Es gibt nur einen Weg, zu einem naturnahen Umgang mit dem Wild zurückzukehren: Ein grundsätzliches Verbot jeglicher Wildfütterung, auch der verharmlosend als „Kirrung“ bezeichneten Mast an den Hochsitzen.

Fotos: Dr. Helmut Stadtfeld, Monika Arnold